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Neue Heimatkunde Liestal
Auftraggeber: Bürgergemeinde Liestal
Partner: Textfaktorei Dr. phil. Jürg Ewald, Arboldswil, Neeser & Müller, Basel (Gestaltung)
Zeitraum: 2001–2004
Internet: www.bl.ch
(> Bildung/Kultur/Sport > Verlag des Kantons Basel-Landschaft)

Die letzte Heimatkunde von Liestal ist 1970 erschienen. Eine volle Generation danach liegt nun ein neues Werk vor. Es gibt viele Wege, ein Buch über den Zustand und die Befindlichkeiten einer Stadtgemeinde zu schreiben. Die Redaktoren – das Projekt stand unter der redaktionellen Gesamtleitung von Dr. phil. Jürg Ewald und Lukas Ott – und der Herausgeber vertreten die Ansicht, dass das Werden der Stadt und dessen Beleuchtung aus heutiger Sicht für die Gegenwart, für die aktuellen Bedingungen und Zustände der Stadt von eminenter Bedeutung ist. Neben den gegenwartskundlichen Schilderungen wird deshalb auch die sozial- und kulturgeschichtliche Entwicklung Liestals vom Marktflecken zum Kantonshauptort seit dem Hochmittelalter neu und kritisch beleuchtet.

Im Büro Lukas Ott entstand – unterstützt durch neue, zum Teil umfangreiche Archiv-Recherchen – der Beitrag zur Neuzeit; dieser behandelt den Zeitraum seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert und skizziert Themen der jeweiligen Zeit (Industrialisierung, Verkehr, Basler Revolution) im regionalen Kontext und speziell in ihrer Liestaler Ausprägung. Angestrebt wurde eine über die Ereignisgeschichte hinausgehende sozial- und kulturgeschichtliche Betrachtung, welche die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, herrschaftlichen und strukturellen Entwicklungen ins Zentrum stellt. Zudem folgt der Beitrag dem Rahmenthema der ‹Zentralität› und fragt nach den Beziehungen des kleinstädtischen Zentrums zu seinem Umfeld.

     
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