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Abstimmungskampagne
‹Ja zur Steuergesetzrevision›

Auftraggeber: Mieterinnen- und Mieterverband BL/Dorneck; Überparteiliches Komitee ‹JA zur Steuergesetzrevision›
Partner: Neeser & Müller, Basel (Gestaltung)
Zeitraum: 2002

Das 2002 geltende Baselbieter Steuergesetz belastete Mieterinnen und Mieter ungleich stärker als Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer. Deren übermässige Privilegierung im Namen der Eigentumsförderung ging dem Mieter/innenverband (MV) zu weit; er reichte deshalb die Initiative ‹Gerechtere Steuern für Mieterinnen und Mieter› ein, die das Ungleichgewicht beseitigen sollte. Der Gegenvorschlag der Regierung wollte einen Schritt in die richtige Richtung tun, indem er die Hauseigentümer/innen etwas stärker besteuerte, die Mieter/innen im Gegenzug leicht entlastete. Die Vorlage gestaltete sich für den Staat kostenneutral und unterstützte die Familien, indem sie zusätzlich eine Erhöhung des Kinderabzugs vom Steuerbetrag enthielt. Der Hauseigentümerverband BL (HEV) ergriff das Referendum.

Das Büro Lukas Ott führte und koordinierte die JA-Kampagne. Es initiierte und betreute ein überparteiliches Komitee ‹JA zur Steuergesetzrevision› mit dem Ziel, die Vorlage breit abzustützen und einen sachbezogenen Abstimmungskampf zu ermöglichen. Die Kampagne wurde zweigleisig geführt – das Büro Lukas Ott stellte die Realisation und Verbreitung der Kampagnenmittel für MV und Komitee sicher (Flyer, Plakat) und führte die Medienarbeit (Medienmitteilungen und
-konferenzen, Koordination von Leserbriefen) durch.

     
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